Muschelkalk, Keuper und die geologische Entstehung der Landschaft

ca. 250 Mio. Jahre (Triaszeit)

Information

Die Sammlung zur Vereins‑ und Dorfgeschichte Westorfs wird fortlaufend erweitert. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr; Fehler oder Lücken sind möglich. Hinweise, Korrekturen oder ergänzendes Material (z. B. Dokumente oder Fotos) sind willkommen und können an info@westorf.de übermittelt werden.

Die Landschaft um Westorf entsteht in der Triaszeit, als sich mächtige Schichten aus Ton, Mergel und Sandstein ablagern. Am Brunsberg treten bis heute typische Keuperschichten zutage: harte Quarzitbänke wechseln mit rötlichem Mergel. Die Höhenzüge bestehen aus Muschelkalk, der später zum Kalkbrennen genutzt wurde. Diese geologische Grundlage prägt Böden, Wasserführung und die spätere Siedlungsentwicklung des Dorfes. Die Topografie erklärt auch, warum Westorf über Jahrhunderte ein enges Waldtal-Dorf blieb.

Quelle: SÜVERN, Wilhelm, 1965. Das Kirchspiel Hohenhausen: Geschichte der Gemeinden Hohenhausen, Bentorf, Brosen und Westorf. Lemgo: Wagner